Das wird heiß

Makarius

Das Treffen für Haskellistas, Scalafisten, Lambdroiden und andere funktionale, kohlenstoffbasierte Lebensformen in Augsburg!

Der Curry Club soll Treffpunkt sein, um Konzepte und Ansätze, Praktisches und Abstraktes, Purität und Effekte, Faulheit und Striktheit, Monaden und Monoide und sonst auch wirklich alles passende zu diskutieren.

Die Idee, einen funktionalen Stammtisch zu gründen, kam auf der ersten Augsburger Nerdnacht auf.

Wir treffen uns im vierwöchigen Turnus, das nächste Mal am

Donnerstag, den 26.01.2017, 19:00 Uhr MEZ.

Davor sehen wir uns auf dem Kongress.

In einem Wiki sammeln wir Themenvorschläge.

Vierter großer Haskell-Workshop des Curry Clubs Augsburg am 21. Januar 2017

Liebe Freundinnen der Sonne!

Wir, der Curry Club Augsburg, laden alle Interessierten herzlich zu der Fortsetzung unseres Haskell-Workshops ein. Diese findet am 21. Januar 2017, einem Samstag, von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr im OpenLab Augsburg statt. Wie bei den vorherigen Malen ist die Teilnahme kostenlos.

Zielgruppe des Workshops sind alle Teilnehmerinnen der ersten drei Workshops. Etwas genauer: Man sollte in der Lage sein, ein Haskell-Programm zu schreiben, dass die Anzahl Blätter eines binären Baums zählt. Diese Aufgabe darf ruhig ein wenig dauern! Der Workshop richtet sich an alle, die keine Neulinge mehr sind; Expertin muss man aber noch lange nicht sein. Ganz besonders möchten wir die Teilnehmenden des dritten Workshops vom 17. Dezember 2016 ermuntern, an diesem Folgeworkshop teilzunehmen.

Wichtigster Programmpunkt beim Folgeworkshop sind Monaden (griechisch für “putzige flauschige Dinge”). Damit könnt ihr Ein- und Ausgabe betreiben, den Programmfluss pervers verbiegen, veränderliche Variablen bedienen (wenn es unbedingt sein muss), Dateiformate parsen, Logikrätsel lösen und Spiele programmieren. Außerdem werden wir über QuickCheck sprechen, einer sehr beliebten Möglichkeit, um die paar Programmierfehler, die das Typsystem nicht findet, zu fangen.

Damit wir unsere Kapazität überblicken können, ist zur Teilnahme eine verpflichtende aber unverbindliche vorherige Anmeldung nötig.

Wir freuen uns auf euch!

Euer Team vom Curry Club

Programm für das zweiundzwanzigste Treffen am 26. Januar 2017

quchen wird einen Vortrag über STG halten und so erklären, wie Haskell eigentlich ausgeführt wird.

Marc erklärt die Curry–Howard-Korrespondenz (vermöge der Beweisen und Programmieren dasselbe sind). Spannend ist vor allem, wie Continuations und klassische Logik einander entsprechen! Die Curry–Howard-Korrespondenz ist eine der drei Korrespondenzen bei computational trinitarianism – Programme, Beweise und Morphismen in Kategorien sind alles verschiedene Seiten der selben (dreieckigen) Medaille.

Programm für das dreiundzwanzigste Treffen am 23. Februar 2017

Uwap wird eine Einführung in lineare Logik und lineare Typsysteme geben.

Manuel hält einen Vortrag mit dem Titel Kenn dein Limit.

Möglicherweise stellt Daniel Rust vor.

Tim wird die experimentelle Programmiersprache Frank (Paper, Implementierung) vorstellen. In Frank gibt es Werte und Berechnungen. Jede Berechnung ist dabei getaggt mit den Effekten, die sie ausführen möchte. Berechnungen können an Funktionen übergeben werden. Beim Aufruf einer Berechnung müssen entweder Handler für ihre benötigten Effekte angegeben werden oder diese Effekte werden im Typsystem weiter nach außen propagiert (damit müssen sie weiter außen gehandhabt werden).

Vorteile von Frank sind:

  • Es ist sehr einfach und natürlich, Code mit Nebeneffekten so abstrakt zu schreiben, dass man ihn in verschiedenen Kontexten verwenden kann und auch gut testen kann.
  • Man kann rein funktionalen und effektbehafteten Code sehr gut kombinieren: In Haskell ruft man ja rein funktionalen Code aus IO-Actions auf, aber man kann nicht andersrum eine IO-Action in rein funktionalem Code verwenden. Dies führt dazu, dass viele Funktionen in einer rein funktionalen und in einer IO/monadischen Variante existieren, wie z.B. map und mapM (beide wenden eine Funktion auf jedes Element einer Liste an). In Frank hat man stattdessen eine Funktion map : {X -> Y} -> List X -> List Y, die man sowohl auf effektfreie Funktionen, als auch auf effektbehaftete Berechnungen anwenden kann.

Du schreibst ein cooles Haskell-Projekt, hast eine tolle neue funktionale Programmiersprache entdeckt, oder verstehst endlich, wie SchachGo-AIs funktionieren? Dann halte einen Vortrag! Die Organisation geht über unsere Mailingliste.

Kurzvorträge (< 10 min) können auch unangekündigt gehalten werden, in Absprache mit der jeweiligen Organisatorin.

Wir mussten die Mailingliste Anfang Oktober auf einen neuen Server umstellen. Dabei sind leider manche der eingetragenen E-Mail-Adressen verloren gegangen. Wer nie etwas auf der Liste geschrieben hatte, muss sich neu anmelden.

Treffen & Veranstaltungen